Buchweizenrisotto mit Kürbis & Pfifferlingen

Buchweizenrisotto mit Kürbis & PfifferlingenSo, Freunde – it’s that time of a year – die KÜRBISZEIT ist endlich da. Yippie yippie yeah! Nachdem ich schon 10 Luftsprünge gemacht habe und endlich meinen ersten Kürbis dieser Saison dieser Saison gekauft habe, kann es losgehen mit dem Kürbismarathon auf dem Blog. Ich habe ja schließlich nicht umsonst diesen Namen gewählt, es würde mich nicht wundern, wenn ich demnächst orange anlaufe – bei den Mengen Kürbis, die ich verputze.

Die letzte aufgezwungene Bettruhe habe ich damit verbracht sämtliche Pinterestboards zum Thema Kürbis zu durchforsten. Das heißt, ich habe mehr als genug Inspiration für etliche Kürbisrezepte. Vermutlich viel zu viele, ich werde es niemals schaffen Euch alle dieser Köstlichkeiten zu zeigen. Aber ich werde mir Mühe geben, besonders viel zu posten in den nächsten 3 Monaten. Bis Anfang Dezember wird es also fast ausschließlich nur Kürbis geben. Juhu! Sollte unter Euch jemand dabei sein, der vom Kürbis noch nicht so begeistert ist und außer Kürbissuppe nichts auf den Tisch kommt (Hallo Mama), dann umso besser. Meinem Kürbisoverload wird sicher niemand entkommen können, ausprobieren lohnt sich! Ich bin sicher, nach ein paar Versuchen wirst Du auch zum Kürbis-Fan!

Jetzt erst mal zu den wichtigen Dingen: Warum denn überhaupt Kürbis?
  1. Kürbis ist so vielfältig. Egal ob süß oder herzhaft, das orangene Gericht schmeckt in so gut wie jedem Gericht. Ein kurzer Teaser, was evtl. noch alles kommen könnte: Waffeln, Brownies, Risotto, Cheesecake, Bolognese, Wraps, Curries, Porridge, Granola, Pancakes, Flammkuchen, Suppe etc. Ich könnte der Liste noch viel mehr hinzufügen, aber es soll ja auch noch eine Überraschung sein, was ich alles geplant habe!
  2. Kürbis ist gesund. Das orangene Superfood ist voller Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen) und Vitamine (Beta-Carotin). Obendrauf gibt’s noch eine Menge Antioxidantien und der Kürbis unterstützt die Verdauung, wirkt entzündungshemmend und versorgt uns mit Ballaststoffen. Na wenn das mal kein Supergemüse ist.
  3. Durch den Kraftakt beim Schneiden des Kürbis sparen wir uns das Armtraining im Fitnessstudio. Hier empfehle ich ein gutes, scharfes Messer. Das macht es um einiges einfacher.

Buchweizenrisotto mit Kürbis & Pfifferlingen

So viel zum Kürbis. Jetzt widmen wir uns aber mal unserem heutigen Rezept. Das wäre ein super cremiges, herbstliches Buchweizenrisotto mit Kürbis und saisonalen Pfifferlingen. Nom nom nom. Da läuft mir gleich wieder das Wasser im Mund zusammen. Buchweizen ist gesünder und nährstoffreicher als herkömmlicher Risottoreis, da ich mich zur Zeit vegan ernähre verzichte ich auch auf den sonst üblichen Käse im Risotto. Also ein super gesundes, ballaststoffreiches Gericht mit meinen 2 Lieblingsgemüsesorten – was will man mehr?

Wenn Du auf etwas Parmesan oder auch geriebenen Manchego Käse im Risotto nicht verzichten möchtest, kannst Du natürlich ein wenig davon unter das fertige Risotto rühren, damit es noch cremiger wird!

Buchweizen esse ich zur Zeit echt gern. Es ist eine super Alternative zu Reis, Couscous oder Quinoa, das können wir doch alle so langsam nicht mehr sehen. Auch morgens zum Frühstück ist Buchweizen genial. Man kann ihn super zum Porridge kochen nutzen oder auch über Nacht einweichen lassen und eine leckere Creme daraus machen. Außerdem gibt es ja auch Buchweizenmehl, das eignet sich bestens für Pancakes, Crepes oder Waffeln. Also fast so vielfältig wie der Kürbis. Beides in Kombination ist also unschlagbar!

Zutaten für 2 Portionen:

120 g Buchweizen
200-250 ml Gemüsebrühe
Petersilie
200g Pfifferlinge
300g Kürbis
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Kürbiskerne

Optional: 30g geriebenen Parmesan

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Als Erstes widmen wir uns dem Kürbis. Hokkaido-Kürbis muss man nicht schälen, der eignet sich also bestens, wenn es doch mal etwas schneller gehen soll. Schneide den Kürbis in ca. 1,5 cm große Würfel, mariniere ihn mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Chili und gib ihn dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und gib ihn für ca. 10-12 Min. bei 200°C in den Ofen.

In der Zwischenzeit spülst Du den Buchweizen in einem Sieb ab, schneidest die Schalotten in feine Würfel und hackst oder presst die Knoblauchzehe.

Jetzt erhitzt Du 1EL Öl in einem großen Topf und dünstest die Schalotten ca. 3-4 glasig an, nach 2 Minuten gibst du den Knoblauch mit dazu. Jetzt kommt der Buchweizen mit in den Topf, alles wird zusammen kurz angeröstet und dann löscht Du es mit der Gemüsebrühe ab. Lasse es kurz aufkochen und für 18-20 Minuten bei mittlerer bis niedriger Hitze köcheln.

Jetzt putzt du die Pfifferlinge. Wenn der Kürbis fertig ist, gibst Du etwas die Hälfte davon für die letzten 8-10 Minuten Kochzeit mit in das Buchweizenrisotto und stampfst die Kürbisstücke im Risotto dann mit einem Kartoffelstampfer, so dass eine Art Püree entsteht und das Risotto cremiger wird.

Die Pfifferlinge brätst du mit etwas Öl in einer Pfanne ca. 1-2 Minuten an, würzt sie mit Salz und Pfeffer und gibst dann 1-2 EL Balsamicoessig dazu. Noch mal eine Minute in der Pfanne schwenken und beiseite stellen.

Jetzt hebst du die restlichen Kürbisstücke unter das Risotto (solltest Du Käse verwenden, hebst Du hier den gerieben Käse ebenfalls mit unter), verteilst es auf 2 Teller und gibst die Pfifferlinge und gehackte Petersilie oben drüber. Fertig! Lass es Dir schmecken!

Buchweizenrisotto mit Kürbis & Pfifferlingen

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