HimbeertarteHimbeertarte

Das kennen wir doch alle – im Sommer bei warmen Temperaturen vergeht die Lust auf mächtigen Kuchen, aber ganz ohne Kuchen wäre es ja auch doof. Also wird es Zeit für eine sommerliche Tarte.

Spätestens nach meiner Zitronentarte bin ich ein absoluter Fan von leichten, fruchtigen Tartes. Ein kleines Stück Tarte passt immer rein. Ein größeres natürlich auch! Die Himbeertarte ist frei von industriellen Zucker, da kann man also ohne schlechtes Gewissen so viel naschen wie man möchte.

Ich probiere zur Zeit viel aus beim Backen und ersetze Zucker im Rezept meist durch Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig. Meine neueste Errungenschaft ist Kokosblütenzucker, mit dem kann man raffinierten Zucker auch 1:1 ersetzen. Und falls ich gar nicht drum herum komme ist Rohrohrzucker immer noch die beste Variante, denn der ist wenigstens ein bisschen gesünder als der weiße.

Der Boden besteht aus Datteln, Nüssen, Dinkelmehl, etwas Butter und einem Hauch Kakao. So wird er fast schon zum Star des Rezepts. Gesund und richtig lecker. In Kombination mit der fruchtigen Himbeercreme ist sie vor allem auch ein guter Snack für wärmere Tage. Natürlich muss oben drauf noch ein wenig Zartbitterschokolade, denn Schokolade geht immer und ganz ohne wäre es ja auch langweilig.

Himbeertarte Himbeertarte

Mit der knallig pinken Farbe ist die Himbeertarte auch ein echter Hingucker für den nächsten Grillabend oder Geburtstag. Und dann schmeckt sie auch mindestens noch genauso gut wie sie aussieht – 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Zutaten:
Für den Boden:
200 g gemischte Nüsse
10 Datteln
100 g kalte Butter
55 g Dinkelmehl
2 TL Kakaopulver
Für die Füllung:
400 g Himbeeren
5 EL Agavendicksaft
2 EL Zitronensaft
2 Eigelbe
3 EL Speisestärke
1 EL Butter
2 EL Wasser
Ein Schuss Mandelmilch
Zartbitterschokolade

 

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Los geht’s mit dem Boden. Zu erst werden die Nüsse in einem Zerkleinerer oder einem guten Mixer fein gehackt. Dann kommen die Datteln mit dazu und das Ganze mixt du noch einmal für ca. 60 Sekunden gut durch. Die Masse kommt nun mit der Butter, dem Mehl und einem Teelöffel Kakao in eine Schüssel. Jetzt knetest Du alle Zutaten am besten mit den Händen, bis ein schöner, fester Teig entsteht.

Ich nutze eine Silikontarteform, die muss also nicht eingefettet werden. Solltest Du eine aus Porzellan o.ä. haben, fette die Form jetzt gut ein und verteile dann den Teig auf dem Boden und ziehe ihn am Rand hoch. Wenn du fertig bist, stellst Du die Form für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit widmen wir uns dem Himbeer Curd, der Himbeercreme. Dafür erhitzt Du die Himbeeren mit dem Saft und der Schale der Zitrone und dem Honig oder Agavendicksaft in einem Topf bei mittlerer Hitze. Lass das Ganze aufkochen und bei geringer Hitze für ca. 5 Minuten vor sich hin köcheln.

Währenddessen trennst Du die Eier und vermengst die Eigelbe mit der Speisestärke. Das gibst Du nun zu der Himbeermasse in den Tops und lässt es für eine weitere Minute kochen.

Nimm den Topf vom Herd, rühr die Butter, etwas Salz und einen Schuss Mandelmilch ein und lass die Himbeercreme ein wenig abkühlen.

So, wir sind auch schon fast fertig. Du musst nur noch die Himbeercreme auf den Boden gießen und die Himbeertarte für ca. 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben. Pass auf, dass der Boden nicht verbrennt, bleib am besten in der Nähe.

Wenn Du magst kannst du auf die ausgekühlte Himbeertarte noch Zartbitterschokolade geben. Dafür schmilzt Du etwas Schokolade im Wasserbad und ziehst mit einem Löffel feine Linien über die Tarte. Frische Himbeeren passen natürlich auch immer noch mit drauf.

Guten Appetit!

Himbeertarte

 Du hast noch mehr Lust auf gesunde Snacks mit Datteln und Nüssen? Dann schau Dir mal meine Rezepte für Energy Balls und Matcha Riegel an – die Powersnacks schlechthin!

Musik gibt es dieses Mal mal wieder von Mind Against mit ihrem Track Strange Days. Die beiden Italiener habe ich eine ganze Zeit lang richtig gefeiert und fast jeden Track rauf und runter gehört, diesen hier natürlich auch! Da gibt es auch noch einen guten Remix von Recondite, ebenfalls sehr höhrenswert!

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