Pumpkin Pia on Tour – Vol.1 Budapest

Nach dem Kochen ist Reisen definitiv meine größte Leidenschaft. Neue Länder, Kulturen und vor allem neue, landestypische Gerichte zu entdecken ist meiner Meinung nach etwas sehr bereicherndes und wenn man einmal angefangen hat zu reisen ist es wie mit Tattoos – man kann einfach nicht mehr aufhören. Allein schon die Planung, das Suchen guter Restaurants und Gerichten, die man unbedingt probieren sollte, macht mir unheimlich viel Spaß.

Der Besitz einer Scratch Map spornt meine Reiselust und mein Fernweh nur noch weiter an. Auf der Karte kann man nämlich die Länder frei kratzen, in denen man schon gewesen ist. Als ich sie vor 2 Jahren zum Geburtstag bekommen hab, dachte ich „Wow, ich war schon so viel unterwegs, ich kann sicherlich die halbe Karte frei kratzen.“ Naja, nicht ganz. Russland und die Antarktis wären flächenmäßig noch am spannendsten für die nächste Reise. Da komm ich aus dem Kratzen gar nicht mehr raus. Also freue mich nach jeder Reise wie ein kleines Kind zu Weihnachten darauf weitere Länder auf der Karte zu markieren.

Dieses Mal haben wollten wir für den Geburtstag meiner besten Freundin ein Wochenende verreisen. Es gab folgende Rahmenbedingungen:

1. Nicht zu weit weg
2. Am besten zum ersten Mal im Land (s. Scratch Map)
3. Auch im Winter schön
4. Gutes Essen!

Große Markthalle, Budapest
Große Markthalle, Budapest
Fisherman's Bastion, Budapest
Fisherman’s Bastion, Budapest

Natürlich haben wir dann ziemlich schnell an Budapest gedacht. Eine wunderschöne alte Stadt mit wahnsinnig gutem Essen und mindestens genauso wichtig – Rotwein. Das waren eigentlich auch unsere Hauptbeschäftigungen – Essen und Wein. Ich kann es auch wirklich im Winter empfehlen, da das Essen schon recht deftig ist und ein Gulaschsuppe im Winter definitiv besser schmeckt als bei 30 Grad im Schatten. Außerdem gibt es in Budapest viele Museen, Thermalbäder, man kann Weinproben machen (unbedingt ausprobieren!) und die trockene Kälte ist viel angenehmer als im grauen Berlin.

Fisherman's Bastion, Budapest
Fisherman’s Bastion, Budapest
Buda, Budapest
Buda, Budapest

Sehr zu empfehlen ist auch die große Markthalle auf der Pest-Seite. Dort gab es Unmengen frisches Obst und Gemüse, typisch ungarische Gewürze (viel Chili, Knoblauch und natürlich Paprika) und Salami soweit das Auge reicht. Süße und herzhafte Snacks wie Apfel- oder Kirschstrudel, Baumstriezel, Langes und Scones mit Käse warten an jeder Ecke auf Touristen wie uns aber auch viele Einheimische erledigen ihre täglichen Einkäufe dort. Also, Du merkst es sicher schon – man verbringt 50% der Zeit nur mit Essen, man kommt einfach nicht drum herum.

Große Markthalle, Budapest
Große Markthalle, Budapest
Große Markthalle, Budapest
Große Markthalle, Budapest
Große Markthalle, Budapest
Große Markthalle, Budapest

Gerade bei Städtereisen bin ich ein großer Fan von Airbnb. Es ist meist günstiger als ein Hotel, man kann bei Bedarf sogar eine ganze Unterkunft mieten und die besten Reisetipps von Einheimischen bekommen. Ich finde es vor allem immer gut, dass ich mir mein eigenes Frühstück machen kann. Klar, man ist im Urlaub und ein schönes Frühstücksbuffet wäre auch nicht verkehrt, aber wenn ich es selbst mache, ist es meist gesünder und ich bin an keine Frühstückszeiten in Hotels gebunden.

Airbnb-geeignetes Frühstück mit wenig Zutaten

Natürlich will man auf Reisen nicht so viel einkaufen müssen, um ein aufwendiges Frühstück jeden Morgen zu machen. Aber das muss man auch wirklich nicht, dafür zeige ich Dir jetzt wie Du mit wenigen Zutaten ein schnelles, gesundes Frühstück machen kannst.

Ich habe eine sehr große Vorliebe (nein, jetzt kommt ausnahmsweise mal nicht Kürbis) für Porridge. Gerade zur kalten Jahreszeit, wir waren im Januar schon in Budapest, gibts nichts besseres um in den Tag zu starten. Porridge hält auch echt lange satt, da reichte uns dann nachmittags ein kleiner Snack. Einen Tag haben wir den bekanntesten Budapester Strudel probiert und am anderen Tag gabs Scones mit Käse, bevor wir uns dann abends bestes ungarisches Essen gegönnt haben.
Gut, zurück zum Porridge.

Du bekommst in jeden Supermarkt:

Obst
Nüsse
zarte Haferflocken
Milch

Porridge Zutaten
Porridge Zutaten
Zubereitungszeit: 15 Minuten

Mehr braucht man eigentlich nicht, man kann es optional noch etwas mit Zimt und Honig süßen. Das finde ich persönlich immer sehr lecker, Zimt ist eh ein sehr schönes Wintergewürz. Aber wenn Du keins da hast oder nicht extra welchen kaufen möchtest, geht es auch ohne.

Also würden vier Zutaten schon ausreichen um ein wirklich gutes Frühstück zu machen. Zuerst legst du mit den Haferflocken los. Da kannst du 4-5 Esslöffel pro Person in einen Topf geben, etwas Milch drüber schütten, bis alles bedeckt ist (ca. 150-200ml pro Person) und lässt das Ganze unter rühren aufkochen. Welche Milch du nimmst ist da völlig egal, nimm die, die du im Ausland findest oder die, die Dir am besten schmeckt. Meist gibt es fast überall auf der Welt auch schon pflanzliche Milch in den Supermärkten.

Sobald die Haferflocken in der Milch kochen, rühr die Masse noch ein wenig um und lass es ca. 2 Minuten köcheln. Aber das rühren nicht vergessen, sonst brennt es an!

Falls du Zimt und Honig da hast, kannst Du den Porridge damit ein wenig süßen und ihn dann auf Schüsseln verteilen. Zum Schluss wird das Obst geschnitten und gegebenenfalls die Nüsse klein gehackt. Dann kannst du alles auf den Schüsseln verteilen und Dir den Bauch damit vollschlagen. So hast du den ganzen Tag viel Power für Sightseeing, Kultur und je nachdem wo Du gerade bist, für das faul am Strand liegen.

Porridge
Porridge

Hier sind noch meine Restaurantempfehlungen für Budapest:

Der Track zum Video ist dieses Mal vom Duo Adriatique und heißt „Soul Valley“. Veröffentlicht wurde er 2016 auf dem Label Soul Valley.

Guck auch mal bei Instagram rein, da werde ich noch ein paar weitere Bilder von unserer Reise posten!

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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