Pumpkin Pia on Tour – Vol. 3 Bali, Indonesien

Reis Terrassen Ubud
Reis Terrassen Ubud
Sonnenuntergang Uluwatu
Sonnenuntergang Uluwatu
Monkey Forest Ubud
Monkey Forest Ubud

Mittlerweile weißt Du ja, dass ich gerne reise und vor allem für asiatische Essen eine Vorliebe habe. Die kommt natürlich nicht von irgendwo her. Ich war bereits in Thailand, Kambodscha, Vietnam, Malaysia und Indonesien und hoffe demnächst auch die Philippinen, Japan, Laos und Myanmar von meiner Liste streichen zu können. Wie cool es wäre, fast ganz Asien auf meiner Scratch Map frei zu kratzen. Ich freu mich nach jeder Reise einfach so, das jeweilige Land freizurubbeln. Das macht es definitiv weniger schlimm, wieder nach Hause zu müssen – haha.

Mein bisheriger Favorit was Asien angeht, ist Indonesien. Letztes Jahr bin ich 6 Wochen durch das Land gereist und habe mich wirklich verliebt, – hört sich furchtbar kitschig an, ist aber so. Warum mich Indonesien so umgehauen hat zeige ich Dir jetzt!

Meine Top List:

Die Landschaft (unglaublich schön)
Die freundlichen Leute
Yoga
Tauchen
Essen

Wobei ich hier leichte Abstriche machen muss – mit der Thai und vietnamesischen Küche kann es leider nicht so mithalten. Aber egal, dafür hat Indonesien einiges mehr zu bieten! In den touristischen Gebieten gibt es eine riesige vegetarische und vegan Szene. Ja, ich weiß, ein wenig überlaufen ist es schon, aber das Essen dort ist wirklich genial.

Neben dem Essen, war vor allem das Tauchen war der Knaller, ich habe wieder Blut geleckt und muss demnächst unbedingt wieder irgendwo hinreisen, wo ich tauchen kann. Natürlich gibt es auch in Indonesien viele Tauchgebiete, eins weniger gut (Gili Inseln) und das andere dafür umso besser (Bunaken, Nord Sulawesi).

Yogyakarta ist auch toll, eine lebendige Stadt mit wahnsinnig tollen Tempeln, das ist definitiv auch eine Reise wert. Nach Yogyakarta stand bei uns Insel-Hopping auf dem Plan: Bali, Lombok, Gili Air.

Heute fange ich also an Dir von meiner Zeit auf Bali zu berichten, vor allem natürlich von dem was ich dort Leckeres gegessen habe. Auf Bali waren wir in Bingin, Ubud und Amed.

Dreamland Beach
Dreamland Beach

Die 3 Orte sind total unterschiedlich und ich kann Dir nicht sagen, wo es mir am besten gefallen hat. Vermutlich in Ubud wegen der geilen, veganen Restaurants. Und Yoga. Wenn Du auf genau das und Reisfelder stehst, bist Du in Ubud richtig. Strand und Surfen geht in Bingin am besten, Tauchen in Amed. Dort habe ich auch einen Free Diving Kurs gemacht – das war auch eine tolle Erfahrung, mal wieder etwas ganz Neues.

Naja, genug erzählt. Jetzt geht’s zu meinen Tipps.

Bingin, Bali:
Hotel The Inn Possible
Hotel The Inn Possible
Hotel The Inn Possible
Hotel The Inn Possible

Hotel: The Inn Possible, das Hotel ist zwar nicht das günstigste, aber noch bezahlbar und hat die definitiv genialste Lage. Direkt am Fels mit Blick aufs Meer. Etwas anstrengend zwar vom Strand bis hoch zur Straße zu laufen, das sind schon ein paar Stufen. Da überlegt man sich 3 mal, ob man den Strand und das Hotel verlassen möchte. Wir waren meist zu faul. Aber es ist auch super schön dort. Im Hotel kann man sogar gut essen, leckere Smoothies und selbstgerechtes Granola zum Frühstück und auch die warmen Gerichte sind zu empfehlen. Energy Balls gibts auch – also kein Wunder, dass wir dieses Hotel nicht verlassen wollten.

Restaurants

Restaurant Kelly's Warung
Restaurant Kelly’s Warung

Kelly’s Warung: Leckeres gesundes und indonesisches Essen, ich hatte vegane Wraps und mein Freund ein gutes Mi Goreng. Also für jeden ist etwas dabei. Der Pinke Smoothie ist mit Pitaya, einer Drachenfrucht, hat Potential das neuste Trend Superfood zu werden.

Restaurant The Cashew Tree
Restaurant The Cashew Tree

The Cashew Tree: Das war definitiv mein Favorit in Bingin. Soooo lecker! Es gibt geniale, gesunde Bowls, so wie meine auf dem Foto, leckere Smoothies, Energy Balls und indonesische Gerichte. Mein Freund hat dort 2 mal die Satz Spieße mit Erdnusssauce gegessen, die war nämlich echt klasse. Also, wer nach Bingin fährt – ab zum Cashew Tree!

Yoga gibt’s im Mu’s Hotel ab 9:30 mit Blick aufs Meer.

Aktivitäten: Bloß nicht den Strand verlassen – 15 Minuten steile Treppen in der prallen Sonne. Wenn Du doch so mutig bist, dann leih dir einen Roller, fahr andere Strände ab und guck dir den Uluwatu Tempel an. Es gibt ein fancy Restaurant, Single Fin, das kannst Du dir meiner Meinung sparen. Es ist überteuert und man findet definitiv besseres, günstigeres Essen. Ansonsten leih Dir ein Surfbrett, lerne Surfen oder guck den Surfern zu. Du findest dort sicher den ein oder anderen australischen Surfer wie er im Bilderbuch steht.

Ubud

Hotel: Ubud Luwih. Das Hotel ist etwas nördlich von Ubud, aber mit dem Scooter bist Du in 10 Minuten im Zentrum. Es liegt mitten in den Reisfeldern, mit einem kleinen Pool und um uns herum lebten Balinesen. Die Atmosphäre war echt toll. Bisschen laut in der Nacht, von irgendwo her kamen immer Tiergeräusche, wir konnten sie (zum Glück nicht immer definieren), Geckos im Zimmer, fast sogar im Bett, aber ansonsten ist’s wirklich ein super Hotel.

Restaurants

Restaurant The Elephant
Restaurant The Elephant
Restaurant The Elephant
Restaurant The Elephant

Mein absoluter Favorit: The Elephant, natürlich auch schon wegen des Namens, denn Elefanten sind die besten. Ich mag sie so sehr, dass ich einen als Tattoo auf meinen Rippen verewigt habe. Ach ja, im Sommer freu ich mich jedes wenn es auch noch andere Leute zu sehen bekommen. Aber zurück zum Restaurant. Allein die Lage ist phänomenal. Etwas außerhalb mit einem tollen Ausblick auf die Reisfelder. Im the Elephant gibt es super frische, vegetarische Küche. Mein Freund hatte wirklich leckere Gnocchi mit Pesto und bei mir gab Laksa mit Pak Choi, Tofu und Reisnudeln. Wirklich lecker. Die Ramen Suppe sah auch sehr gut aus, würde ich beim nächsten Mal nehmen. Meine Empfehlung was Getränke angeht: Smoothie Purple Haze mit Rote Bete, Möhren, Apfel, Ingwer und Zitrone.

 

Kafe: Noch so ein Klassiker. Das Kafe ist immer voll – und das zu recht. Ein Haufen Expats tummelt sich dort vor oder nach ihren Yogastunden, fleißig am arbeiten und bloggen. Auch hier wird wert auf organische und gesunde Küche gelegt. Ich hatte ein super Gericht mit Soba Nudeln und einen Raw Cheesecake, es war beides verdammt gut.

Sari Organik: Das Restaurant ist auch ein wenig außerhalb und am besten mit dem Scooter, etwas abenteuerlustig über einen schmalen Steinweg zu erreichen. Die Fahrt lohnt sich aber, denn es gibt mal wieder einen tollen Blick auf die Reisfelder und – surprise, surprise – organisches Essen.

Bester Kaffee in Ubud: Seniman Coffee

Flat Whit, Seniman Coffee Ubud
Flat Whit, Seniman Coffee Ubud

Also wer auf der Suche nach dem besten Flat White ist, der wird bei Seniman Coffee fündig. Man, selbst als nicht Kaffeetrinker kommt man da nicht drum herum. Leckeren Süßkram, Frühstück und Snacks gibt es dort auch, da kann man also schon ein wenig länger verweilen.

Die Märkte in Ubud sind auch super für frisches Obst und Gemüse. Hier aber am besten schon früh morgens hin, sonst wird es zu touristisch.

Yoga: The Yoga Barn ist das berühmteste Yoga Studio Bali’s, allerdings sind die Klassen echt riesig und ich finde es nicht so entspannend. Empfehlen kann ich Radiantly Alive, Intuitive Flow und Ubud Yoga House.

Aktivitäten: Unbedingt die Reisfelder anschauen und einen Spaziergang machen, Balinesische Tänze anschauen, Monkey Forest, Rafting Touren

Laden in Ubud
Laden in Ubud

Ubud hat es mir wirklich angetan, die wahnsinnig große vegane/vegetarische Szene, es wird super viel Wert auf organisches Essen gelegt und Yoga gibt es an jeder Ecke. Es gibt sogar ein Vegan Festival! Also an alle Veganer unter Euch: Ab nach Ubud. Die Stadt hat einfach eine ganz besondere Energie. Ich hoffe wirklich bald, vielleicht auch für einen längeren Zeitraum wieder hinzufahren. Wer kann bei so viel gutem Essen, Yoga und Reisfeldern schon widerstehen? Das Meer ist auch nur eine Stunde entfernt, also ich denke ich habe meinen Happy Place gefunden.

Amed

Homestay: Putra’Lebah Amed Homestay
Das Homestay war wirklich ideal. Direkt am Strand, morgens gab es Pancakes, Obst und Kaffee soviel wir wollten. Abends wurde frischer Fisch gekocht, Barrakuda. Habe ich noch nie vorher gegessen und war wirklich lecker! Das Homestay war wirklich toll, als ich meine Kreditkarte verloren hab und kurzzeitig ohne Geld da stand, konnte ich sogar umsonst dort essen.

Restaurant: Galanga – Pflicht, wenn Du in Amed bist! Dort gibt es sensationellen Fisch, tolle indonesische Gerichte und selbstgemachtes Eis. Mehr muss ich glaube ich nicht sagen

Yoga und Tauchen: Fusion Freediving, Life in Amed, Burana Dive Bali (hier unbedingt die Tour zum Wrack der USS Liberty in Tulamben machen)

Was Du sonst in Indonesien essen solltest:
Pandan Pancake
Pandan Pancake

Pandan Pancakes mit Kokos und Banane – einer der besten Pancakes die ich je hatte.

Radar Gulung – das sind auch grüne Kokos Pancakes, aber noch ein wenig anders und auch super lecker!

Nasi & Mi Goreng – Mein Favorit ist Mi Goreng

Ganz viel Fisch, man ist ja direkt an der Quelle. Unser Guesthouse hat uns sogar angeboten mit zum Fischen raus zu kommen.

Black Rice Pudding – der ist lecker, schwarzer Reis mit Kokosmilch und Banane. Da träume ich heute noch von

Bali Coffee – schon wieder Kaffee, ich bin selbst ganz überrascht von mir. Von dem habe ich sogar etwas mit nach Hause genommen. Schmeckt wirklich super.

Und zum Schluss gibt’s noch meine neue Lieblingsschokolade: Monggo 58% Kakao. Die ist ein Traum, zergeht so auf der Zunge und ist nicht zu süß. Allein für die Schokolade muss ich wieder nach Indonesien.

So, ich hoffe, Dich hat das Fernweh gepackt und Du planst schon Deinen eigenen Bali-Trip. Falls Du einer der Glücklichen bist, die sich bald auf der tollen Insel aufhalten – probier doch meine Empfehlungen mal aus! Es lohnt sich!

Und wenn Dir Bali doch eine Ecke zu weit ist, schau Dir meine Tipps für Budapest und Warschau an – das lässt sich auch am nächsten Wochenende einbauen!

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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